Vielleseverfahren

Vielleseverfahren fördern Lesemotivation und Lesequantität, indem sie Schüler/innen Schülern viel Zeit zum selbstbestimmten Lesen einräumen. Das Ziel ist, dass Kinder durch regelmäßige Lektüre eigener Wahl mehr Routine im Lesen entwickeln und dadurch ihre Lesefähigkeit auf natürliche Weise verbessern.

Mögliche Umsetzung im Unterricht:

  • Lesezeit im Schulalltag verankern
    (Leseleiste:  täglich lesen alle Schüler/innen 15 Minuten am Tagesbeginn oder nach der großen Pause)
  • Leseolympiade
    • Kinder lesen und dokumentieren dies im Lesepass.
    • Monatlich erfasst die Lehrperson die Lesegeschwindigkeit.
    • Am Ende Prämierung besonders aktiver Leser/innen
  • Unterstütztes eigenständiges Lesen
    • Während die Klasse ca. 20 Minuten leise liest, führt die Lehrkraft mit einzelnen Kindern eine Lesekonferenz (ca. 5 Minuten) durch. Dabei kommt es zu Erhebung der Leseflüssigkeit über ein Lautleseprotokoll.
    • Auch ein kurzes Gespräch zum Inhalt der Leselektüre kann eingebaut werden.
    • Die Lehrperson gibt individuell Rückmeldungen und informiert über passende Lesestrategien.
    • Ziel: Jeder Schülerin erhält wöchentlich individuelle Rückmeldung.