Was heißt Lesen?

Was ist Lesekompetenz?

Lesekompetenz umfasst verschiedene Fähigkeiten, die sich gegenseitig beeinflussen. Aus diesem Grund sollten sie umfassend diagnostiziert und gefördert werden. Neben komplexen, kognitiven Teilprozessen, Leseverstehen und Leseflüssigkeit sind individuelle Faktoren (z.B. Motivation oder Vorwissen) sowie soziale Aspekte zentral für den Erwerb von Lesekompetenz. Literatur und der gemeinsame Austausch über Gelesenes sind daher wichtige Aspekte einer umfassenden Leseförderung. Lesen ist weit mehr als das Entziffern von Buchstaben, Silben, Wörtern und Sätzen!

  • Leseentwicklung

    Leseerwerb – Entwicklung, Stufen und Einflussfaktoren

    Der Leseerwerb ist ein langfristiger Entwicklungsprozess, der bereits im frühen Kindesalter beginnt und sich über viele Schuljahre hinweg weiterentwickelt. Lesenlernen bedeutet dabei nicht nur das Entziffern von Schriftzeichen, sondern den Aufbau komplexer sprachlicher, kognitiver und motivationaler Kompetenzen.

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  • Das Mehrebenenmodell des Lesens nach Rosenbrock & Nix

    Das didaktisch ausgerichtete Mehrebenenmodell des Lesens von Cornelia Rosenbrock und Daniel Nix (2020) bietet einen ganzheitlichen Blick auf Lesekompetenz, indem es neben kognitiven auch subjektiv-persönliche und soziale Faktoren berücksichtigt. Das Modell umfasst drei Ebenen, die miteinander verzahnt sind und sich gegenseitig beeinflussen.

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