Was heißt Lesen?

Was ist Lesekompetenz?

Lesekompetenz umfasst verschiedene Fähigkeiten, die sich gegenseitig beeinflussen. Aus diesem Grund sollten sie umfassend diagnostiziert und gefördert werden. Neben komplexen, kognitiven Teilprozessen, Leseverstehen und Leseflüssigkeit sind individuelle Faktoren (z.B. Motivation oder Vorwissen) sowie soziale Aspekte zentral für den Erwerb von Lesekompetenz. Literatur und der gemeinsame Austausch über Gelesenes sind daher wichtige Aspekte einer umfassenden Leseförderung. Lesen ist weit mehr als das Entziffern von Buchstaben, Silben, Wörtern und Sätzen!

  • Leseentwicklung

    Leseerwerb – Entwicklung, Stufen und Einflussfaktoren

    Der Leseerwerb ist ein langfristiger Entwicklungsprozess, der bereits im frühen Kindesalter beginnt und sich über viele Schuljahre hinweg weiterentwickelt. Lesenlernen bedeutet dabei nicht nur das Entziffern von Schriftzeichen, sondern den Aufbau komplexer sprachlicher, kognitiver und motivationaler Kompetenzen.

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  • Lesekompetenzmodell nach Perfetti & Adlof

    Das Lesekompetenzmodell von Perfetti und Adlof beschreibt Lesen als einen mehrstufigen, interaktiven Prozess, bei dem Lernende während des Lesens mentale Repräsentationen eines Textes aufbauen. Ziel erfolgreichen Lesens ist der Aufbau eines sogenannten Situationsmodells, also eines tiefen Verständnisses der im Text beschriebenen Inhalte und Zusammenhänge.

    Das Modell unterscheidet mehrere miteinander verknüpfte Komponenten, die vom Wort über den Satz bis hin zum gesamten Text wirken.

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