Dienstreisen

Eine Dienstreise liegt vor, wenn sich eine Lehrperson zur Ausführung eines ihr erteilten Dienstauftrages oder auf Grund einer Dienstinstruktion an einen Ort begibt, der nicht die eigene Dienststelle (Stammschule) ist. Die Dienstreisezeit umfasst die Fahrt sowie den Unterricht an der Nebenschule. Ebenfalls zählen bestimmte andere Tätigkeiten zur Dienstreisezeit, wie Konferenzen und Sprechstunden.

Allgemeine Informationen

Begriffsdefinition:

Eine Dienstreise liegt vor, wenn sich eine Lehrperson zur Ausführung eines ihr erteilten Dienstauftrages oder auf Grund einer Dienstinstruktion an einen Ort begibt, der nicht die eigene Dienststelle (Stammschule) ist.

Die Dienstreisezeit umfasst die Fahrt sowie die am Reiseort/den Reiseorten verrichteten Tätigkeiten. Beispielsweise den Besuch einer Fortbildung, Mitwirkung an Wettkämpfen und dergleichen oder den Unterricht an der Nebenschule. Ebenfalls zählen bestimmte andere Tätigkeiten, die an der Nebenschule verrichtet werden, zur Dienstreisezeit, wie Konferenzen und Sprechstunden.

Nicht zur Dienstreisezeit zählen alle Tätigkeiten an der Stammschule sowie die Fahrt vom Wohnort zur Dienststelle (Stammschule). Für diese Strecke besteht gegebenenfalls Anspruch auf Pendlerpauschale/FKZ.

 

Wichtiger Hinweis:

Bitte beachten Sie, dass für bestimmte Dienstreisen vorab ein Antrag auf Genehmigung der Dienstreise zu stellen ist und dass nur bei postitiver Erledigung Anspruch auf Ersatz der Reisekosten besteht!

 

Abrechnung von Dienstreisegebühren

Damit die Reisekosten zur Anweisung gebracht werden können, ist bei der Bildungsdirektion Reiserechnung zu legen. Bitte verwenden Sie dazu die dafür vorgesehenen Formulare und füllen Sie diese unbedingt vollständig aus, da ansonsten die Reiserechnung zur Ergänzung an die Schule rückgemittelt werden muss. Bitte achten Sie weiters darauf, dass alle erforderlichen Beilagen (Diensteinteilungen, Dienstreiseaufträge, Belege und dergleichen) zusammen mit der Reiserechnung vorgelegt werden.

 

Hinweise für Lehrer/innen, die an mehreren Schulen unterrichten:

(Werklehrer/innen, Religionslehrer/innen, Stütz- bzw. Sprachheillehrer/innen etc.)

  • Voraussetzung für die Berechnung des Reisegebührenanspruches ist die Vorlage einer Diensteinteilung. Diese der ersten Reiserechnung im Schuljahr anzuschließen. Bitte denken Sie daran, bei Stundenplanänderungen eine neue Diensteinteilung einzureichen!
  • Die Angabe, in welcher Angelegenheit die Fahrten durchgeführt werden (z.B. Werkunterricht, Religionsunterricht, Sprachheilunterricht), ist unbedingt erforderlich.
  • Die Originalunterschrift bzw. die Originalrichtigkeitsbescheinigung ist auf jeder Reiserechnung erforderlich.
  • Es wird um exakte Angabe von Beginn- und Endzeit der Dienstreise, Unterrichtszeit (gesondert!) und Reiseverlauf gebeten. Bitte sehen Sie davon ab, Angaben hinsichtlich jener Fahrten und Tätigkeiten zu machen, die im Zuge der Reisekostenabrechnung nicht berücksichtigt werden können.
  • Für Beratungslehrer/innen bzw. verhaltenspädagogische Stützlehrer/innen und andere zusätzlich qualifizierte Landeslehrer/innen für die Agenden „Schulsozialarbeit“ wird auf den generellen Dienstauftrag des Landesschulrates für Steiermark vom 19.9.2007, GZ.: I Re 3/20 – 2007, hingewiesen.
Veröffentlicht am 01.01.2020